Philosophie

wer wir sind und warum ein foodwood - Schneidebrett anders ist

Diana Woll

Ich bin Diana Woll, 1981 geboren und Inhaberin von foodwood. Deshalb kümmere ich mich unter anderem um alles zum Thema Zahlen. Seit ein paar Jahren darf ich mich Betriebswirtin schimpfen, meinen beruflichen Grundstein legte ich allerdings als gelernte Chemikerin. Bei der Produktentwicklung war ich demnach nicht ganz unbeteiligt da ich das Thema eher analytisch betrachtet habe. Auf chemischer Ebene sieht man das Alltagsverhalten eines Menschen nochmal anders und ist immer auf der Suche nach den Fehlerquellen. Für foodwood hieß das, die passenden Kunststoffe zu finden und die Materialien auf bestimmte Beständigkeiten hin zu testen. Deshalb verwenden wir unter anderem als Ergebnis Gastro-Kunststoff als Schneidauflage und Platin-Silikon als Zwischenlage da sie alle Anforderungen erfüllen. Ich gebe Ihnen mein Wort: als Benutzer unserer Schneidebretter können Sie sich deshalb sicher sein lange Freude daran zu haben.

Natürlich interessiere ich mich auch für das Thema Kochen, wobei ich da mittlerweile zwischen “Kochen” und “Essen machen” unterscheide. Kochen hat für mich eher etwas zeremonielles mit Vorfreude auf das Endergebnis. Daher ist auch die Vorbereitung der Zutaten immer der spannendere Teil. In meiner Kindheit bin ich ohne großartige kulinarische Ambitionen aufgewachsen,  erst als ich um die 20 war habe ich angefangen mich mehr für die Produkte in der Küche und was man alles damit machen kann zu interessieren. Schnell wurde mir da klar, je mehr man sich mit der Zubereitung auseinander setzt, desto wichtiger wird auch die “Hardware” mit der man arbeitet.

Michael Mandernach

Wenn ich mich auch kurz vorstellen darf – mein Name ist Michael Mandernach, Jahrgang 78 und ich bin bei foodwood unter anderem für die Entwicklungen und das Design der Produkte zuständig. Beruflich komme ich aus dem Tischlerhandwerk und bin insgesamt nun seit fast 20 Jahren damit verbunden. Da ich mich schon von Anfang an für die tiefere Materie dieses Berufs interessierte, habe ich schon früh angefangen Möbel nach alter Handwerkstradition für den eigenen Gebrauch zu bauen. Immer weit weg vom Wegwerfwahn und dem Zwang dauernd etwas neues haben zu müssen.

Gesteigertes berufliches Interesse ist das eine, auf der anderen Seite bin ich auch zuhause Koch mit Tendenz zur frischen Cross-Over-Küche. Dabei ist eher der Weg das Ziel. Das heißt der Umgang mit Messern und Küchenwerkzeugen macht mir fast mehr Spaß als das eigentliche Essen. Grundvoraussetzung ist hier natürlich wie in jedem Handwerk funktionierendes Werkzeug, denn damit wird der Aufenthalt in der Küche nicht zur Arbeit. In der Rolle bei foodwood bin ich also nicht nur Konstrukteur und Designer, sondern ich betrachte die Dinge auch aus den Augen eines ambitionierten Hobbykochs – genau wie unsere Kunden.

Doch warum kommt man jetzt auf die Idee Schneidebretter zu entwicklen? Ganz einfach – das ist noch vor dem Messer das erste Werkzeug was man in die Hand nimmt wenn es mit dem Kochen losgeht. Warum sollte dann dieses wie so oft ein klassischer Wegwerfartikel von minderer Qualität sein, wenn man sonst hohe Ansprüche an anderes Zubehör stellt? Zunächst aus Eigennutz baute ich anfangs einfache Holzbretter weil sie schön aussahen, anscheinend jeder benutzt und man sich auch keine genaueren Gedanken zu dem Thema machte. Dann wurden über die Jahre hinweg die Konstruktionen immer wieder geändert und verbessert bis zuletzt diese Form – die Vorteile von Kunststoff mit denen von Holz kombiniert – entstanden ist. Für jemand der wie wir zuhause kocht funktioniert diese Lösung in der Regel am besten und hat den ungemeinen Vorteil, dass man mit nur einem Brett einfach schneiden – wenden und weiter schneiden kann ohne dass etwas rutscht oder man tricksen muss.

... Mr. & Mrs. foodwood ...